Was ist eine chronische Übersäuerung des Körpers (metabolische Azidose)?

Der Begriff „sauer“ ist für die meisten von uns eine Geschmacksrichtung. Aber Stoffe, die sauer sind, die Säuren, können auch Gifte sein. Dass man in Salzsäure besser nicht den Finger hängt, ist auch jedem klar, aber viel wichtiger ist, dass sich in unserem Körper nicht zu viele Säuren bilden, durch die es zu einer Übersäuerung des Körpers kommt. Normalerweise kümmern sich darum unsere Nieren, die den pH-Wert, der anzeigt ob eine Flüssigkeit sauer ist oder nicht, im Normalbereich (pH 7,35 bis 7,45) halten, indem sie Basen produzieren. Säuren und Basen müssen im Gleichgewicht stehen (siehe obere Abbildung), sonst entsteht eine metabolische Azidose durch zu viel Säure im Körper.
Wenn unser Körper für eine kurze Zeit zu sauer wird, zum Beispiel durch eine ungesunde Mahlzeit, ist das nicht schlimm. Sind aber dauerhaft zu viele Säuren im Körper, entsteht eine chronische Übersäuerung. Das bezeichnen die Ärzte als chronische metabolische Azidose (cmA) (siehe untere Abbildung).


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